Meister: Frankfurt am Main braucht eine Multifunktionsarena

CDU-Fraktion zeigt sich über den Rückzug des Bieterkonsortiums Langano enttäuscht

Frankfurt am Main, 13. Mai 2020 - Mit großem Bedauern hat die CDU-Fraktion im Römer Kenntnis davon genommen, dass die Bietergruppe Langano ihr Angebot für die Multifunktionsarena am Kaiserlei bis zum Ablauf der Frist nicht eingereicht hat.

„Das ist ein herber Rückschlag für den Sport in Frankfurt am Main. Wir haben das Konzept von Langano für sehr gut gehalten und können nur bedauern, dass jetzt kein Angebot abgegeben wurde“, sagt die sportpolitische Sprecherin Sybill Meister.

Nach wie vor benötige Frankfurt eine Multifunktionsarena. „Sie ist vor allem sportpolitisch unverzichtbar, denn in der Arena soll nicht nur gutes Entertainment laufen. Sie soll vor allem eine Spielstätte für die treffsicheren und populären Frankfurter Heimmannschaften im Basketball, Eishockey und Volleyball werden“, so die Stadtverordnete. Das bringe die Stadt als Veranstaltungsort, aber auch in sportlicher Hinsicht einen riesigen Schritt vorwärts. „Die Vereine Skyliners, Löwen und United Volleys haben dabei in der CDU eine verlässliche Partnerin“, betont Meister.

Sportdezernent Markus Frank habe das Projekt mit viel Fingerspitzengefühl und im engen Kontakt mit den Vereinen vorangetrieben. „Wir sind wie der Stadtrat auch davon ausgegangen, dass es sich nach intensiven Verhandlungen mit Langano auf der Zielgeraden befindet. Wenn die SPD-Fraktion von unüberwindbaren Planungshindernissen für den Standort am Kaiserlei spricht, so gibt es diese bisher nicht“, so die Sportpolitikerin. Auch das bisherige Bieterkonsortium habe solche in den Verhandlungen der zurückliegenden Wochen nicht benannt.

„Wenn nun Gespräche mit dem zweiten Bieter beginnen oder andere Bewerber ein tragfähiges Konzept vorstellen, dann ist die CDU-Fraktion dafür offen. Es ist alle Energie darauf zu richten, dass die Arena wirklich gebaut wird. Der Bedarf für eine zusätzliche große Sport- und Konzerthalle in Frankfurt/Rhein-Main wird nach der Corona-Krise wieder vorhanden sein“, so Meister.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben